KiWi auf der Landessynode vorgestellt

Am 5. November ist KiWi offiziell an den Start gegangen. Dies jedoch weitestgehend unbemerkt. Kein großes Tamtam, keine Pressemitteilung. Stattdessen gezielt platzierte Information im internen Kreis von Mitarbeitenden.

Das hat sich am Dienstag, 18. November, gravierend verändert. Denn an diesem Tag haben Dr. Arne Kupe, Olaf Rosenkötter und Bernd Tiggemann KiWi auf der Landessynode in Bielefeld präsentiert. Dabei unterstrichen die drei, es handele sich um ein Produktivitäts-Werkzeug, dass die Zusammenarbeit im Bereich der evangelischen Kirche vereinfachen soll.

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Wo können wir Dateien speichern? Wie können wir mit ehrenamtlichen Mitarbeitenden kommunizieren? Und wie können wir gemeinsam an Dokumenten arbeiten? Diese und viele weitere Fragen sind in den vergangenen Wochen und Monaten regelmäßig bei Olaf Rosenkötter (IT) und Bernd Tiggemann (Kommunikation) aufgelaufen.

Im Unterschied zu Dropbox, Google Kalender, Doodle und WhatsApp, Produkten also, die von Gemeinden gerne genutzt werden, liegen die Daten bei KiWi auf Servern in Deutschland. Und sie werden sicher übertragen, unterstrich Tiggemann, der die Synodalen dazu motivierte, KiWi als Einstieg ins digitale Sitzungs-Management zu nutzen. So sei es in Zukunft denkbar, dass auch Synodenunterlagen nicht mehr gedruckt und mit der Post verschickt werden müssten.

Der Sicherheitsaspekt, so Olaf Rosenkötter, ist das zentrale Argument, das für die Nutzung von KiWi spricht. Außerdem sei es komfortabel, alle Dienste, die sonst über verschiedene Internetseiten zugänglich sind, auf einer Seite gebündelt zu haben. Er wünscht sich, dass Gemeinden und Kirchenkreise intensiv von KiWi Gebrauch machen und eigenverantwortlich Strategien entwickeln, dieses Werkzeug optimal zu nutzen. Im besten Fall ist KiWi genau das, was sein Slogan verspricht: „Der tägliche Energieschub für die Zusammenarbeit“.